Fedora 27 Server ohne modulare Variante

Die Distribution Fedora gibt es in mehreren Varianten für unterschiedliche Einsatzzwecke. Nachdem die Workstation-Fassung von Fedora 27 schon vor einiger Zeit erschienen ist, zieht jetzt die Variante für Server nach. Allerdings nicht in der ursprünglich geplanten Form.

Die Entwickler wollten die Softwarepakete des Servers in Modulen zusammenfassen. Die einzelnen Module sollten sich wiederum dann getrennt vom Basis-System aktualisieren lassen. Auf diese Weise könnten die Anwender entscheiden, ob sie etwa auf die brandneue Version des Apache-Servers updaten möchten.

Doch daraus wird erst einmal nichts: Das Feedback zur kürzlich veröffentlichten Beta-Version von Fedora 27 Server veranlasste die Entwickler, die Notbremse zu ziehen. Laut einem Blog-Beitrag geht die entsprechende Arbeitsgruppe aufgrund mehrerer aufgetauchter Probleme noch einmal „zurück ans Reißbrett“, wo es das Design überarbeiten möchte.

Damit Server-Betreiber nicht leer ausgehen, haben die Entwickler jetzt noch einmal eine „klassische“ Server-Variante von Fedora 27 veröffentlicht. Sie ist wie Fedora 26 Server aufgebaut, enthält aber alle Aktualisierungen und Neuheiten der Version 27.

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