Update für Firewallrouter IPCop

Für den weit verbreiteten Firewallrouter IPCop steht neben Updates für bestehende Installationen auch eine neue Version zum Download bereit.

Während Version 1.4.19 lediglich Programmaktualisierungen mitbringt, enthält 1.4.20 einen neuen Kernel, der einen Reboot nach der Aktualisierung erfordert.

Als wichtigste Neuerung gilt die überarbeitete Version des DNS-Forwarders Dnsmasq, die gegen die kürzlich bekannt gewordene Schwachstelle, die einen Angriff auf den DNS-Cache ermöglicht, (Linux Magazin berichtete immun ist.

Der neue Kernel 2.4.36 enthält unter anderem neue Netzwerkkartentreiber, einen verbesserten IDE- und SATA-Support sowie einen Schutz gegen Null-Pointer-Dereferenzierung.

Weitere Modifizierungen betreffen systeminterne Skripte, etwa rc.network oder rc.updaterc aber auch Zusatzprogramme wie Snort, Openssh oder Squid. Die webbasierte Benutzeroberfläche unterzogen die Entwickler ebenfalls einer Frischzellenkur mit aktualisierten Versionen der Zeiteinstellung, des Update-Frontends sowie der DNS-Einstellungen. Eine vollständige Übersicht aller Änderungen zeigt diese Webseite.

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