Kerneloops: Neues vom Kernel-Schluckauf

Das Projekt Kerneloops wurde Ende 2007 ins Leben gerufen. Es erforscht ungewollte Aussetzer des Kernels und trägt die Meldungen aus verschiedenen Bugtracking-Systemen und Mailinglisten zusammen.

Kerneloops dient als Schnittstelle, um Kernel-Entwickler über Probleme mit dem Kernel (über so genannte Kernel-Oopses und Warnungen) zu informieren und bietet zudem einen statistischen Einblick zur Zahl der Aussetzer in verschiedenen Kernel-Versionen.

Nun lieferte Projektvertreter Arjan van de Ven nicht nur statistische Hintergrundinformationen zu den aktuellen Aussetzern im Kernel, sondern informierte auf der Kernel-Mailingliste auch über die Fortschritte am Kerneloops-Client. Das Programm steht auf der Webseite in Version 0.11 zum Download bereit und übermittelt bei Kernel-Aussetzern die Hintergrunddaten von den einzelnen Rechnern an das Projekt. Van de Ven freute sich in seiner Mitteilung auf der Kernel-Mailingliste darüber, dass der Client nun fester Bestandteil einiger Distributionen ist, etwa von Debian und Fedora.

Zugleich präsentierte er Statistiken zu den übermittelten Daten. Demnach erreichten in der letzten Woche 3670 Meldungen das Projekt, in der Woche davor waren es 3029. Der Entwickler präsentierte eine Liste von den am meisten betroffenen Funktionen und unterteilte sie in zwei Kategorien: Oopses und Warnungen von proprietären Treibern listete er getrennt auf. Zugleich fragte er die Mailingliste, ob diese Trennung bei den Kernel-Entwicklern künftig gewünscht sei.

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