Debians Release-Team hat das erste Rundschreiben verschickt, das über den Stand der kommenden Debian-Version informiert und Release-Ziele formuliert.
Der Belgier Luk Claes sandte die “Release Update” genannte Nachricht an die Debian-Entwicklermailingliste. Solche Updates sollen nun regelmäßig erscheinen und Informationen zu den Zweigen Testing und Unstable enthalten.
Derzeit sammeln die Release-Manager Implementierungsziele für die kommende Debian-Version mit dem Codenamen Lenny. Dazu holen Sie Vorschläge der Projektmitglieder ein und befragen die zuständigen Paket-Maintainer und andere wichtige Entwickler. Bereits verabschiedet sind derzeit unter anderem vollständigen IPv6-Unterstützung in allen Anwendungen, durchgängige Unterstützung Für die NFS-Version 4 sowie die die endgültige Abschaffung des veralteten Entwickler-Tools Debmake. Eine vollständige Liste der Ziele pflegt das Release-Team pflegt in einer Textdatei.
Eine weitere Abstimmung betrifft die Architekturen, für die Debian Lenny erhältlich sein soll: Der Qualifikationsprozess startet vollkommen neu. Für Vorschläge gibt es im Debian-Wiki eine Vorlage.
Daneben gibt Claes in seiner E-Mail einen Überblick über Software-Neuzugänge: Im Zweig Experimental befinden sich die ersten Bestandteile der kommenden Gnome-Version 2.20, das Qt-/KDE-Team wird demnächst die ersten Pakete für KDE 4 Alpha erstellen. Auch eine Vorversion von X.org 7.3 soll demnächst in Experimental auftauchen.



