Die KDE-Entwickler haben ein neues Framework für Entwickler von Smarpthone- und Tablet-Apps vorgestellt. Es setzt wie die großen KDE Frameworks 5 auf Qt auf und soll die Entwicklung von Benutzeroberflächen vereinfachen.
Das Framework bietet zunächst zahlreiche Komponenten, mit denen sich schnell Benutzeroberflächen erstellen lassen. Des Weiteren stellt Kirigami UI eine einheitliche Darstellung und Bedienung der Apps sicher. Anwender müssen sich so nicht umgewöhnen, wenn sie eine andere App starten.
Der japanische Begriff Kirigami bezeichnet eine Art des Papierfaltens (ähnlich zu Origami). Die Entwickler haben ihn gewählt, da Anwender zwischen den verschiedenen Bildschirmen einer App wie durch einen Stapel Papier blättern. Kirigami UI erlaubt zudem Apps, die sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen beziehungsweise Geräte anpassen.
Kirigami UI basiert auf den Qt Quick Controls und besitzt außer Qt keine weiteren Abhängigkeiten. Mit dem Framework entwickelte Apps laufen mit nur wenigen Anpassungen auf Android und iOS. Die erste App, die das Framework verwendet, ist die an Taucher gerichtete App Subsurface-mobile. Derzeit liegt sie nur für Android-Geräte vor, eine iOS-Fassung soll jedoch folgen.
Kirigami UI soll Ende April erscheinen und später Teil der KDE Frameworks 5 werden. Weitere Informationen zum neuen Framework liefert die entsprechende Ankündigung im offiziellen KDE-Blog.



