Münchener Bürgermeister denken über Windows-Rückkehr nach

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) prüft München einen Wechsel auf Windows. Der Grund seien zu viele Beschwerden über Linux.

Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid (CSU) habe die Pläne gegenüber der Süddeutschen Zeitschrift bestätigt und widerspreche damit der dritten Bürgermeisterin Christine Strobl von der SPD, die vor acht Monaten über einen erfolgreichen Abschluss der Linux-Umstellung berichtete.

Worüber die Mitarbeiter konkret klagen, erwähnt Schmid laut dem Bericht nicht. Der OB Dieter Reiter (SPD) bemängelte jedoch, dass er nach Amtsantritt zu lange auf sein Diensthandy warten musste, weil die IT erst einen externen Mailserver einrichten musste, um die E-Mail-Kommunikation mit dem Handy zu gewährleisten. Josef Schmid vermisst laut SZ ein “einheitliches Programm für E-Mails, Kontakte und Termine”.

Eine unabhängige Expertengruppe soll die Lage nun evaluieren und Empfehlungen aussprechen. Raten die Experten zu einer Rückkehr auf Microsoft-Software, schließe Schmid diesen Schritt nicht aus. Dann würden allerdings auch wieder die Lizenzzahlungen an Microsoft fällig, die München mit der Umstellung auf Linux gerade vermeiden wollte. Laut dem SZ-Bericht plant der amerikanische Konzern derweilen, seine Deutschland-Zentrale 2016 von Unterschleißheim in den Münchner Stadtteil Schwabing zu verlagern.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Klaus Riesterer
8 Jahre her

Über so viel Unverstand kann man nur ungläubig den Kopf schütteln.

Dr. Azrael Tod
8 Jahre her

genau! wenn eine Umstellung zu teuer war und sich der Wechsel von kostenpflichtig zu kostenfrei daher nicht monetär gelohnt hat (mal ganz abgesehen von Langzeitkosten, abhängigkeit eines Herstellers und so weiter), dann behebt man das wie?DURCH EINE WEITERE UMSTELLUG!…das wird helfen!

Kubuntu-User
8 Jahre her

Das passt ja ganz gut zu München. Ist das nicht auch der Ort, wo der 44-Millionen-Euro-Bestecher Dagobert Ecclestone mit einer Zahlung von 100 Millionen Dollars sich freikaufen konnte? Währenddem der Geldannehmer nun für 8,5 Jahre gesiebte Luft schnüffeln kann?

Nach oben