Fazit
Udev ist ein komplexes System, das aus mehreren zusammenwirkenden Schichten (Hotplug-Skripte, »udevd«-Daemon, Hilfsprogramme für das Erzeugen von Namen) besteht. Einige Subsysteme wie IEEE1394 funktionieren noch nicht befriedigend, weil die entsprechenden Treiber nicht die nötigen SysFS-Informationen exportieren.
Einige DevFS-Kenner werden wohl die Möglichkeit missen, Module erst beim Zugriff auf ein Device Node zu laden. Udev kann dies aufgrund seiner Architektur nicht bieten: Die Kernelentwickler behaupten jedoch, dass dies sowieso unnötig sei und stattdessen die Geräte immer beim Hinzufügen (Hotplug) komplett konfiguriert werden sollten.
Ob die diversen Komponenten in der Praxis reibungslos zusammenspielen und nicht zu Konfigurationsproblemen führen, muss sich erst noch zeigen, wenn es weitere Verbreitung findet. Der aktuelle Stand macht bereits einen soliden Eindruck, Udev wird auch immer öfter auf produktiven Systemen eingesetzt. Aber es befindet sich noch in aktiver Entwicklung und ist somit häufigen Änderungen ausgesetzt. (ofr)
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RenŽ Rebe studiert Technische Informatik an der TFH-Berlin und kennt Linux leider erst seit 1997. Er arbeitet bei verschiedenen GNU-Projekten sowie Sane und GSMP mit.
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