In Interviews mit dem Youtube-Channel The Cube und Zdnet am Rande des Open Stack Summit 2017 gab der alte und neue Canonical-CEO Mark Shuttleworth Einblicke in die kommende Strategie.
Ubuntu
Wie bereits angekündigt, wird Ubuntu 12.04 seit Ende April nicht mehr supported. Es gibt auch keine Paketupdates mehr.
Mit der für Oktober erwarteten Ubuntu-Release 17.10 gehen dem Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth die in alphabetischer Ordnung gewählten Codenamen für sein Linux aus. Zesty Zapus (übermütige Hüpfmaus), alias Ubuntu 17.04, markierte zumindest das Ende des ersten Durchlaufs. Für Ubuntu 17.10 gilt in...
Ubuntu 17.04 alias Zesty Zapus nebst seinen diversen Flavours steht zum Download bereit.
Wie The Register schreibt, haben bereits 13 Mitarbeiter Canonical verlassen, 80 sollen insgesamt gehen. Zugleich hat CEO Jane Silber ihren Posten aufgegeben, bleibt aber im Aufsichtsrat.
Ein Paukenschlag: Nach jahrelanger Arbeit stampft Canonical Unity 8 ein und wendet sich nun vorrangig der Cloud und dem Internet der Dinge zu. Ubuntu 18.04 soll mit dem Gnome-Desktop erscheinen.
Nach der Vorstellung der wichtigsten Komponenten von Open Stack geht es nun darum, erste praktische Erfahrung zu sammeln. Juju, Maas und Autopilot von Ubuntu bilden das Fundament.
Ubuntu hat die Desktop- und Server-Version von Ubuntu 17.04, Codename Zesty Zapus, in einer finalen Beta-Version veröffentlicht.
Ab dem 28. April gibt es für Ubuntu 12.04 keine Aktualisierungen mehr. Wer die Distribution noch weiter nutzen möchte, kann jetzt von Canonical entsprechenden Support kaufen – zumindest für eine Übergangszeit.
Seriöse Distributionen versuchen ihre Repositories kryptographisch gegen Manipulationen und Übertragungsfehler zu schützen. Konzeptionell zwar ähnlich, gehen Arch Linux, Debian, Fedora, Open Suse und Ubuntu dabei unterschiedlich aufwändige Wege.
Ubuntu hat seine mit Langzeitsupport ausgestattete Version 16.04 mit einem zweiten Pointrelease auf den Versionsstand 16.04.2 gebracht.
Die Entwickler des Ubuntu-Derivats Ubuntu Kylin entwickeln eine neue eigene Desktop-Umgebung namens UKUI. Sie basiert auf der Desktop-Umgebung Mate, orientiert sich in ihrem Design stark an Windows und soll zum Standard in Ubuntu Kylin 17.04 werden.
Canonical, die OpenHAB Foundation und Azul Systems haben den Smarthome-Stack von OpenHAB um einen Mechanismus zum Management von Ubuntus Snap-Paketen erweitert. Inbegriffen ist die Java-Runtime Zulu von Azul Systems, für das Java-basierte OpenHAB.
Die Teams hinter mehreren Ubuntu-Derivaten haben eine frühe Testfassung der kommenden Version 17.04 veröffentlicht. Diese Alpha 2 ist nicht für den produktiven Einsatz gedacht, gibt aber einen ersten Ausblick auf die finale Version.
Fedora folgt mit dem Tausch der X11-Treiber von Intel zugunsten des Modesetting-X.org-Treibers einem Trend, den Ubuntu und Debian vorgegeben haben.



