Das Team um den Open-Office-Fork Libre Office hat den vierten Release Candidate zum Download freigegeben.
Libre Office
Libre Office hat sich vom nun Oracle gehörenden Open Office abgespalten. Das stiftet noch ein wenig Verwirrung. "Tux liest" verrät, wo es aktuelle E-Books für die beiden freien Bürosuiten gibt.
Das vor vier Monaten gegründete Libre-Office-Projekt ist auf der Entwicklerkonferenz Fosdem im Februar mit einem Stand und technischen Vorträgen vertreten.
Mit der Zusammenarbeit von Document Foundation und Opendoc Society bekunden beide den Willen, das Open Document Format zu stärken.
Das Entwicklerteam rund um die neu gegründete Document Foundation hat einen zweiten Release Candidate von Libre Office 3.3 veröffentlicht.
Die Document Foundation hinter dem Open-Office-Fork Libre Office ist dem Open Invention Network (OIN) beigetreten und erhält damit auch Zugriff auf die Patente des Netzwerks. Gleiches gilt für das KDE-Projekt.
Die Document Foundation hat den ersten Release Candidate des freien Officepakets Libre Office 3.3 veröffentlicht.
Der von der neu gegründeten Document Foundation initiierte Open-Office-Fork Libre Office hat einen weitere Testversion veröffentlicht. Oracle dagegen wirbt für den Release Candidate von Open Office 3.3.
Seit der Gründung der Document Foundation mit dem zugehörigen Open-Office-Fork Libre Office gärt es zwischen Openoffice.org und den Mitgliedern der Stiftung, die oft parallel auch bei Open Office beteiligt sind. Nun haben rund 30 Open-Office-Aktive ihren Rückzug angekündigt.
Im Log 20101014, einer via IRC geführten Sitzung des Community Council von Openoffice.org hat die Doppelfunktion einiger Mitglieder mit einem Engagement in der neu gegründeten Document Foundation eine Diskussion ausgelöst.
Die Document Foundation hat den öffentlichen Betatest von Libre Office gestartet, der von ihr herausgegebenen Open-Office-Version.
Der neue Open-Office-Eigentümer Oracle wird die neue Document Foundation und das neue Projekt Libre Office offenbar vorerst nicht unterstützen.

