Das OpenSSL Management Committee (OMC) hat bei seinem Treffen in London einige Änderungen in der Projektstruktur beschlossen. Dazu zählt ein neuer Release-Zyklus für Security-Updates.
Kryptografie
Ist der Wettlauf zwischen Verschlüsselern und Codebrechern im Zeitalter der Quantenkryptografie endgültig entschieden? Wahrscheinlich noch nicht. Aber dennoch sind schon lange Chiffren möglich, die niemand auf der Welt knacken kann.
Das Unternehmen Digitrade kann für das externe Festplattenmodell High Security HS256 S3 auf ein IT-Sicherheitszertifikat des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verweisen. Die bei der it-sa gezeigte verschlüsselte Festplatte sei damit die erste, die ein solches Zertifikat...
Der Browser Chrome gibt ab Version 64, die voraussichtlich im Januar 2018 erscheint, nur noch unter bestimmten Bedinungen automatisch Medien wieder. Die Entwickler von Firefox wollen zudem die Fehlerfreiheit der Kryptografiefunktionen verbessern.
Die universelle Verschlüsselungs-Bibliothek Libgcrypt, die vom GnuPG-Projekt betreut wird, hat mit Version 1.8.0 eine neue stabile Version erreicht.
Ein lange bestehendes Problem von Verschlüsselungslösungen wie PGP und GPG ist das komplizierte Auffinden des korrekten öffentlichen Schlüssels eines Gesprächspartners. Das will Google nun mit Hilfe von Key Transparency lösen, ein Open-Source-Prototyp steht online.
Auf der Real World Cryptography Conference 2017 in New York haben der belgische AES- und SHA-3-Entwickler Joan Daemen und die Entwickler des Chat-Clients Signal, der den Austausch verschlüsselter Nachrichten erlaubt, Preise gewonnen.
Mit dem Projekt Wycheproof hat Google eine Reihe von Sicherheitstest veröffentlicht, mit denen sich Verschlüsselungbibliotheken nach bekannten Sicherheitsproblemen durchsuchen lässt.
Nginx liefert nun auf Basis des Handshakes wahlweise RSA- oder ECDSA-Zertifikate aus. Der Vorteil: Kommen neuere Clients mit ECDSA-Support zum Einsatz, spart das Bandbreite.
Computersicherheit spielt bei den diesjährigen Turing-Awards eine zentrale Rolle: Der wichtige Preis wird an die Erfinder der Public-Key-Kryptografie, Whitfield Diffie und Martin E. Hellman, verliehen.
Eine kleine Firma verklagt zur Zeit viele bekannte IT-Unternehmen wegen des Einsatzes von HTTPS mit Hilfe von Elliptic Curve Cryptography. Die Unternehmen wehren sich.
Die Macher der Bitcoin-Software warnen ihre User davor, dass seit dem 4. Juli einige Miner ungültige Blöcke schürfen. Dank veralteter Wallets entstehe die Gefahr ungültiger Bestätigungen für die Nutzer der Kryptowährung. Doch es gibt Abhilfen.
Matthew Green, Sicherheitsforscher an der Johns Hopkins University in Baltimore hat die Leser seines Blogs über Neuigkeiten zum Truecrypt-Audit informiert.
Theo de Raadt beschwert sich auf der Open-BSD-Mailingliste, dass die standardisierten Funktionen "srand()", "srandom()" und "srand48()", welche die Grundlage für "rand()" und Co. bieten, keine echten Zufallszahlen als Seeds erzeugen.


