In Ubuntu 15.04 alias Vivid Vervet ersetzt Systemd nach Debian-Vorbild als Initsystem das bisher genutzte Upstart. Weitere Neuerungen muss man mit der Lupe suchen.
Debian
Debians Reproducible-Builds-Projekt will technisch feststellen, ob ein Binärpaket auch tatsächlich aus dem zugehörigen Quellcode gebaut wurde. Das erhöht den Schutz vor Malware, aber auch den Aufwand.
Mit dem Release von Debian 8 mit dem Codenamen Jessie bringt das Debian-Team ebenfalls "Systemd" als Init-System ins Spiel.
Lieber zweimal das Datum checken: Nein, es ist nicht der erste April. Microsoft schmeißt eine Geburtstagsparty für Debian 8 auf dem Linux-Fest Northwest.
Der neue Debian-Projektleiter (DPL) heißt Neil McGovern . Er folgt Lucas Nussbaum nach, der zwei Amtsperoiden lang Projektleiter war.
Niels Thykier vom Debian-Release-Team hat vor kurzem wissen lassen, dass Debian 8 Niels Thykier vom Debian-Release-Team mit dem Codenamen Jessie am 25. April zur Release bereit sein soll.
Für die im April anstehende Wahl eines neuen Debian-Projektleiters haben sich drei Kandidaten beworben.
Niels Thykier vom Debian-Release-Team hält eine Veröffentlichung von Debian 8.0 alias Jessie im April für möglich. Nur noch 55 Bugs stehen einer Release entgegen.
Debians technisches Komitee (CTTE) hat einen Übergangsplan für die Init-Maintainer vorgelegt, der dafür sorgen soll, dass neue und aktualisierte Systeme möglichst reibungslos auf Systemd umsteigen.
Das ging schnell: Nur eine Woche nachdem Philip Newborough angekündigt hat, die Arbeit an Crunchbang-Linux einzustellen, gibt es mit Crunchbang Plusplus ein Nachfolgeprojekt.
Das Debian-Projekt kommt mit seiner Arbeit an reproduzierbaren Builds voran. Sie sollen es einem User ermöglichen, das Binärpaket einer Software mit dem Quellcode abzugleichen.
Devuan, der Debian Fork, den nach eigenem Bekunden altgediente Admins ins Leben gerufen haben, um sich vom Zwang zu Systemd zu befreien, hat eine erste Roadmap angekündigt.
Reisende soll man nicht aufhalten, doch aus dem Hause Debian verabschieden sich gerade auffällig viele Entwickler. Zehn Fragen und Antworten, die Aufschluss geben über den Status des Debian-Projekts in Zeiten des Streits um Systemd.
Während das Debian-Projekt in Zukunft voraussichtlich auf Systemd setzt, machen die Kritiker von Systemd und selbsternannten "Unix-Veteranen" nun ernst und starten mit Devuan einen Debian-Fork.
Der Systemd-Richtungsstreit und allgemeiner Stress haben im Debian-Projekt zu weiteren persönlichen Rückzügen geführt.






