Zehnte Re:publica startet in Berlin

Die Stelle vor dem Ansturm zeigen die Re:publica-Macher auf Twitter. (Quelle: http://twitter.com/republica)

Die zehnte Re:publica öffnet bis Mittwoch in Berlin ihre Pforten und diskutiert die Digitalisierung der Gesellschaft und Netzpolitik in etlichen Tracks. Edward Snowden schaltet sich zu einer Diskussion auf der parallel stattfindenden Media Convention zu.

Erste Bilder sind bereits auf Twitter zu finden, die Veranstalter legen letzte Hand an den Aufbau zur mittlerweile zehnten Re:publica. Die startet heute in der Berliner “Station”. Wie immer verhandelt die Konferenz in ihrem Programm netzpolitische und Digitalisierungsthemen im weitesten Sinne und ihre Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Bereiche.

Die Stelle vor dem Ansturm zeigen die Re:publica-Macher auf Twitter. (Quelle: http://twitter.com/republica)

Die Stelle vor dem Ansturm zeigen die Re:publica-Macher auf Twitter. (Quelle: http://twitter.com/republica)

Auch aktuellen Trend- und Hypethemen räumen die Veranstalter Platz ein, so etwa der Virtual Reality, Fintech (Bitcoin, Blockchain und Finanzportale) oder Fashiontech. Diskutiert wird aber auch über den Umgang mit Hate Speech, gerade für die “Net Citizens” ein Dauerbrenner. Für Techies ist eher weniger dabei, die “Sciene & Technology”-Abteilung verhandelt eher allgemeine Fragen wie “das Auto der Zukunft” oder “Open Data in Astronomie und Raumfahrt”.

Im “Immersive Arts”-Track geht es darum, Kunst selbst “zu erfahren”. Und es gibt einen eigenen Track für Flüchtlinge, in dem diese ihre Erfahrungen auf die Bühne bringen können. Zugleich spielt auch hier Digitalisierung eine Rolle, denn das Handy ist auf der Flucht meist unverzichtbar.

Nicht zuletzt will sich Edward Snowden live dazu schalten. Er wird Gast der parallel stattfindenden Media Convention sein und mit dem italienischen Philosophie-Professor Luciano Floridi reden. Zu dem Event ist auch Günther Oettinger eingeladen, der über die Sicht der EU auf zentrale netzpolitische Themen sprechen wird und sich unter Netzpolitikern und Bloggern eher geringer Beliebtheit erfreut.

Die Tickets vor Ort kosten standardmäßig 170 Euro. Wer es nicht nach Berlin schafft, kann sich die Vorträge auch im Livestream anschauen. Die Videos der Veranstaltung landen voraussichtlich bei Youtube.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben