Mit Version 4.0 der freien Helpdesk- und Supportlösung Zammad haben die Entwickler das Reporting erweitert und neue Funktionen eingeführt.
Das Update für die Reporting-Funktionen erfolgt durch die Integration von Grafana und Kibana. Das Reporting sei damit individuell konfigurierbar und reiche über alle in Zammad gespeicherten Informationen hinweg. Durch die grafische Darstellung über Grafana könne der Anwender auch Trends und Entwicklungen absehen. Das freie Tool zur grafischen Darstellung kann Daten unter anderem aus Quellen wie InfluxDB, MySQL, PostgreSQL, Prometheus und Graphite auswerten. Der Nutzer könne so Einblicke in die Key Performance Indikatoren (KPIs) und Leistungsfähigkeit des Unternehmens bekommen und diese direkt in verschiedene Anzeigeformen ausgeben, etwa als Management-Präsentation.

Mentions in Zammad 4.0. Quelle: Zammad
Neu sind auch die Funktionen Mentions und Beobachten. Der Anwender könne über die Eingabe von @@Name den gewünschten Kollegen automatisch benachrichtigen. Dieser könne dann das Ticket als Beobachter verfolgen und an einer Lösung mitarbeiten. Ist das Thema nicht länger relevant, könne er „entfolgen“.
Eine weitere Neuerung stellt die Integration für Gitlab und Github dar. Damit lassen sich Gitlab- und Github-Issues mit Zammad-Tickets verlinken.
Zammad 4.0 stehe als Open-Source-Software in vollem Umfang kostenlos für die Installation auf eigenen Servern (Self-Hosting) zur Verfügung. Zahlenden Kunden wird eine in deutschen Rechenzentren gehostete Cloud-Version angeboten. Für den Betrieb auf den eigenen Servern können Support-Angebote gebucht werden. Hinter dem Projekt steckt ein Entwicklerteam um Martin Edenhofer, der 2001 unter anderem das erfolgreiche Ticket-System OTRS auf den Markt brachte.



