Eric Anholt von Intels Open Source Technology Center hat auf der X.org-Announce-Mailingliste die Intel-GPU-Tools 1.0 bekannt gegeben, die bei Treiberentwicklung und Fehlersuche für Intel-Grafik helfen.
Das Toolset enthält Programme der Kategorien Debuggen, Testen und Messen. Wenn die Grafik hängt, gibt das Programm „intel_gpu_dump“ Informationen aus, die den Treiberentwicklern bestmöglich helfen sollen. Die Programme für Testen und Messen beziehen sich auf direkte Kernelzugriffe der Hardware mittels DRM (direct rendering manager).
Modusveränderung der Grafikanzeige direkt durch den Kernel (kernel based mode setting, KMS) ist seit Version 2.6.29 möglich. Den GPU-Dump hat der Intel-Linuxentwickler Carls Worth speziell für alle entwickelt, die seitdem Grafikprobleme haben, und legt ihn allen ans Herz, die Bugreports einreichen wollen. Worth: “Ich weiß, Euch macht es nicht so richtig Spaß, aber ich freue mich über die reproduzierbaren GPU-Hänger!”. Pferdefuß: Voraussetzung für die GPU-Tools ist eine Version des Inteltreibers i915, die erst ab dem noch in Entwicklung befindlichen RC-Kernel (2.6.30-rc2) von Mitte März an Bord ist.
Die GPU-Tools lassen sich im komprimierten bz2- oder gz-Archiv herunterladen (E-Mail mit Checksummen).



