Das beliebte Content-Management-System WordPress bringt in seiner neuen Version überschaubare Änderungen für Seitenbetreiber mit, die jedoch im Arbeitsalltag helfen. Insbesondere erweitert WordPress 6.6 die Design-Möglichkeiten und nimmt Plugin-Updates zurück.
Sollte beim automatischen Update eines Plugins etwas schiefgehen, erlaubt das Content-Management-System (CMS) ein Rollback auf eine funktionierende Version. Seitenbetreiber gehen mit den automatischen Updates folglich nur noch ein geringes Risiko ein.
Autoren von Block-Themes können unbegrenzt viele Farbpaletten und Schriftarten-Sets vorgeben. Seitenbetreiber wählen dann bequem eine für ihre Website passende Farbpalette beziehungsweise Schriftartensammlung. Des Weiteren zeigt das CMS sämtliche Seiten jetzt übersichtlich und zusammen mit einer Vorschau an. Dies soll vor allem die Wahl der zu bearbeitenden Seite erleichtern.
WordPress bietet das Konzept der synchronisierten Vorlagen, über das man ein Design wiederverwenden kann. Die Änderung an der Vorlage schlägt sich dann automatisch auf den entsprechenden Seiten nieder. Die Inhalte dieser sogenannten Instanzen lassen sich ab sofort nachbearbeiten. Dies gelingt über die neuen Overrides, die derzeit für Überschriften, Absätze, Schaltflächen und Image-Blöcke bereitstehen.
Bei den Blöcken gibt es Zuwachs: Der neue Grid-Block ordnet die Inhalte in einem Raster an. Sämtliche Blöcke, bei denen man den Abstand (Margin) einstellen kann, erlauben jetzt auch negative Werte. Damit lässt sich beispielsweise ein Bild teilweise über einen Kollegen legen. Auch auf den Schattenwurf haben Seitenbetreiber jetzt mehr Einfluss. Abschließend haben die Entwickler wieder einmal die Performance und die Barrierefreiheit (Accessibility) verbessert.
WordPress 6.6 trägt den Codenamen „Dorsey“, in Anlehnung an den Jazz-Musiker und Big-Band-Leiter Tommy Dorsey.





