Mastodon 4.6 bringt neue Features

Als Highlight des Updates auf Mastodon 4.6 sehen die Entwickler die Funktion Collections, mit denen Nutzer kuratierte Profilsammlungen erstellen und teilen können.

Als Highlight des Updates auf Mastodon 4.6 sehen die Entwickler die Funktion Collections, mit denen Nutzer kuratierte Profilsammlungen erstellen und teilen können.

Man habe bei der Entwicklung dieser Funktion besonders viel Wert auf Details gelegt, um die Fallstricke und den Missbrauch zu vermeiden, die Nutzer mit ähnlichen Funktionen auf anderen Plattformen erlebt haben. Gleichzeitig konzentrieren man sich bei Mastodon auf das Hauptziel: neuen Nutzern zu helfen, das Fediverse besser kennenzulernen.

Das Besondere an unseren Sammlungen sei, dass Nutzer selbst bestimmen können, in welchen Sammlungen ihr Profil erscheint. Wenn die Option „In Empfehlungen hervorheben“ nicht aktiviert sei, tauche es auch nicht in Sammlungen auf. Ist die Option aktiviert, erhalten Anwender jedes Mal eine Benachrichtigung, wenn sie einer Sammlung hinzugefügt werden, und können sich dort auch wieder entfernen. Die Zahl der Profile pro Sammlung sei auf 25 begrenzt und auf eine „Allen folgen“-Funktion habe man verzichtet, teilt Mastodon mit. Man werden die genaue Anzahl in Zukunft möglicherweise anpassen, aber die Idee sei, dass eine hohe Anzahl von Sammlungen die Übersichtlichkeit erschwere und sie dadurch anfälliger für Spam mache (indem etwa Spam-Profile unter vielen legitimen Profilen versteckt werden).

Sobald Nutzer eine Sammlung erstellt haben, könnten sie den Link an Freunde senden oder ihn überall im Web teilen, auch auf Mastodon selbst. Die Collections seien auch im Mastodon-Profil unter dem Tab „Empfohlen“ verfügbar. Ändern sich Titel oder Beschreibung einer Sammlung später, werden die zugehörigen Profile benachrichtigt – Betrug sei so ausgeschlossen, glaubt man bei Mastodon. Derzeit sei das Finden von Sammlungen noch sehr aufwendig und erfolge hauptsächlich durch Empfehlungen. Es sei aber geplant, Möglichkeiten zum Durchsuchen und Entdecken beliebter Sammlungen einzuführen.

Eine weitere Neuerung betrifft das Design der Profile auf Mastodon. Die haben die Entwickler überarbeitet und sie benutzerfreundlicher gestaltet, heißt es in der Ankündigung. Dazu zählt, dass nun Einstellungen für jedes Profil gelten, das man sich ansieht. Außerdem seien hervorgehobene Hashtags sind nun präsenter und leichter zugänglich.

Das Bearbeiten des Profils sei ebenfalls übersichtlicher geworden. Anstatt für die Aktualisierung des Profilbilds in die Einstellungen navigieren zu müssen, sei nun alles direkt im Profil verfügbar, sobald der Anwender in den Bearbeitungsmodus wechselt. Dort lasse sich Profilbild und Überschrift jetzt direkt zuschneiden, anstatt dies vor dem Hochladen manuell zu tun. Außerdem ließen sich Alternativtexte für Profilbilder und Überschriften hinzufügen, wodurch das Profil für blinde und sehbehinderte Nutzer besser zugänglich werde.

Eine neue Funktion erlaubt nun anonymen Besuchern, Beiträge per E-Mail zu abonnieren.

Eine neue Funktion erlaubt nun anonymen Besuchern, Beiträge per E-Mail zu abonnieren. So bleiben auch Personen ohne Mastodon- oder Fediverse-Konto auf dem Laufenden – vorausgesetzt, der Anwender verfügt über die entsprechende Berechtigung und die Funktion ist auf dem Server aktiviert. Man habe sich bewusst dagegen entschieden, diese Funktion standardmäßig für alle Nutzer freizuschalten, da der Versand von E-Mail-Newslettern die Betriebskosten eines Mastodon-Servers erheblich in die Höhe treiben kann. Diese Funktion richte sich deshalb primär an institutionellen Nutzer. Man gehe jedoch davon aus, dass auch Journalisten, Blogger und andere Kreative, die einen eigenen Server betreiben, davon profitieren können.

Alle weiteren Neuerungen sind in der Ankündigung zusammengefasst.

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