Die aktualisierte Version des Content-Management-Systems WordPress führt einen neuen Navigation-Block ein und verbessert den Gallery-Block. Standardmäßig kommt das neue Theme “Twenty Twenty-Two” zum Einsatz, das offiziell den Startschuss für Block Themes gibt.
Block Themes geben im Wesentlichen nur noch das Grundgerüst einer Seite vor, die man dann wiederum mit Blöcken füllt. Des Weiteren schlagen diese neuen Design-Vorlagen mehrere Farbschemata, Schriftgrößen und andere optische Elemente vor, die sich dann schnell per Mausklick ändern beziehungsweise anpassen lassen. Den Aufbau und das Aussehen der Seite bestimmt man im Fall von Block Themes nicht mehr im Customizer, sondern vollständig im Site Editor.
In WordPress 5.9 kann man zudem das Aussehen der Blöcke feiner steuern. Dies gelingt unter anderem über weitere Einstellungen zur Typographie, den Rahmen und den Abständen. Den Aufbau einer Website beschleunigen vorgefertigte Block Pattern. Der zugehörige Pattern Editor bietet eine fast bildschirmfüllende Ansicht und erleichtert einen Vergleich zwischen verschiedenen Pattern.
Der neue Navigation-Block erzeugt ein Menü, das sich auf Wunsch automatisch an die Bildschirmgröße des Besuchers anpasst (Responsive Design). Den Gallery-Block haben die Entwickler überarbeitet: Die enthaltenen Bilder lassen sich jetzt einzeln wie im Image-Block bearbeiten. Jedes Bild lässt sich so individuell gestalten, das Layout kann man zudem per Drag-and-Drop anpassen.
Die Seitenstruktur stellt die List View getaufte Ansicht dar. In ihr lassen sich ab sofort die einzelnen Bestandteile der Seite per Drag-and-Drop an die passenden Stellen ziehen. Darüber hinaus lassen sich komfortabel HTML-Anker setzen.
Abschließend haben die Entwickler noch die Performance verbessert. WordPress 5.9 trägt den Codenamen “Joséphine” zu Ehren der Jazz-Sängerin Joséphine Baker. Die wichtigsten Neuerungen stellt ein entsprechender Blog-Beitrag vor.




