Weblate-Anwender stimmen mit Geld ab

Der Debian-Entwickler Michal ?iha? experimentiert mit Crowdfunding, um neue Features für sein webbasiertes Lokalisierungstool Weblate zu finanzieren.

Dabei hat der Open-Source-Programmierer bescheidene Summen veranschlagt. Ihm geht es nach eigener Auskunft auch darum, die Anwender über neue Features der Software entscheiden zu lassen: “Ihr könnt mit Eurem Geld abstimmen,” schreibt er in seinem Blog. Derzeit haben die Spender die Wahl, ob sie Federated Login (per Github, Facebook etc.), Tracking der Quell-Strings oder eine Abstimmungsfunktion für Übersetzungsvorschläge unterstützen möchten. In jedem Fall ist auf der Crowdfunding-Plattform Catincan ein angestrebter Betrag von 120 US-Dollar zu lesen.

Das Werkzeug Weblate hat ?iha? vor rund eineinhalb Jahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Es verwendet Git, um den Quelltext der zu lokalisierenden Anwendungen zu verwalten und ist mittels Django umgesetzt. Es unterstützt die Formate gängiger Lokalisierungstools wie GNU Gettext, Qt Linguist oder XLIFF und ist unter GPLv3 lizenziert.

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