Die Entwickler von Wasm3 haben eine erste Release ihres in C geschriebenen Webassembly-Interpreters unter der MIT-Lizenz auf Github veröffentlicht.
Laut den auf Github gemachten Angaben arbeitet Wasm3 rund 16 mal schneller als andere Wasm-Interpreter, namentlich Wac, Life und Wasm-micro-runtime. Zugleich sei Wasm3 4,5 mal langsamer als Wasm-Jit-Engines wie Liftoff und Cranelift und 11,5 mal langsamer als bei nativer Ausführung. Die Zahlen kommen von den Entwicklern selbst, die für ihren Benchmark Coremark 1.0 verwendet haben. Der Grund für die gute Performance soll unter anderem darin liegen, dass Wasm3 auf einer neuen High-Performance-Topology von Steven Massey und der Interpreter-Strategie namens M3 basiert.
Wasm3 funktioniert auf einer ganzen Reihe von Plattformen. Neben Linux, Windows und OS X sind das iOS, Android und ARM-Geräte wie der Raspberry Pi und der Orange Pi, Open-WRT-Router und verschiedene Arduinos. Es braucht zum Laufen 64 KByte für den Code und 10 KByte im Arbeitsspeicher. Wasm3 ist dabei konform zu verschiedenen Specs und besteht zum Beispiel die Webassembly Spec Testsuite und folgt der Webassembly-Spezifikation 1.0.
Zu finden ist Wasm3 auf Github, dort warten auch die Installationsanleitungen für die verschiedenen Plattformen.





