Virtualbox 3.0 - Bessere 3D-Fähigkeiten

Die Virtualbox 3.0 könnte dank verbessertem 3D-Support dafür sorgen, dass einige Anwender auch zum Spielen kein Windows mehr booten müssen.

Mit der Version 3.0 macht die Virtualbox von Innotek/Sun/Oracle einen Sprung nach vorn. Für Endanwender ist sicherlich die Unterstützung für 3D-Grafik am wichtigsten: Ubuntu kann man in einer Virtualbox mittlerweile mit Compiz betreiben. Die neue Version bringt Verbesserungen an der Unterstützung für OpenGL 2.0 mit.

Fast noch interessanter ist ein Windows-Feature: Die Virtualisierungssoftware beherrscht nun Direct3D 8/9. Mit Open GL und Direct3D an Bord ist es theoretisch möglich, Windows mitsamt den eigenen Lieblingsspielen in einer virtuellen Box zu betreiben. Laufen die Spiele auf aktuellen Rechnern einigermaßen fehlerfrei und performant, können sich Linux-Anwender fortan das spielebedingte Booten von Windows sparen. Nicht zuletzt stopfen ein paar Fixes am 3D-Support Fehler im Rendering sowie Speicherlecks.

Für Linuxanwender dürfte dann noch der verbesserte USB-Support interessant sein, der es laut Changelog erlaubt, Webcams und andere USB-Geräte in der virtuellen Maschine zu betreiben. Der Suse Linux Enterprise Desktop 11 (SLED 11) läuft nun auch als Gastsystem, zudem wurde beim PXE-Support die Geschwindigkeit spürbar optimiert. Fehlerbereinigungen an den Shared Folders beheben Probleme mit falsch gesetzten Dateirechten und falschen Timestamps.

Wer die allerneueste Version nutzen will, deinstalliert die alten Pakete und spielt die neue Version von der Webseite der VirtualBox ein.

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