Video: Suns Deutschlandchef bekräftigt Open-Source-Kurs

Donatus Schmid, Sprecher der Geschäftsführung von Sun Deutschland, gesteht ein, dass Suns Strategie mit quelloffener Software zunächst nur langsam in Fahrt kam.

Im Gespräch mit Linux-Magazin Online am Rande der Perspektive Open Source erklärte er jedoch, den Umschwung vollzogen zu haben und bekräftigte den Kurs, langfristig alle Software seines Hauses auch unter freien Lizenzen zu veröffentlichen. Dies habe dazu noch wirtschaftliche Vorteile für Kunden.

Sun habe mittlerweile sein Open-Source-Angebot quer über alle Applikationsebenen vom Betriebssystem Open Solaris, dem Dateisystem ZFS über Datenbanken wie MySQL und Applikationsserver wie Glassfish bis hin zu Applikationen wie Open Office komplettiert. Aus Sicht des Anwenders eröffne das Vorteile: Integrierte Lösungen, die das Verzahnen mehrerer Komponenten erfordern, könnten die Anwender so viel einfacher und kostengünstiger auf ihre Nützlichkeit hin evaluieren. In Ausschreibungen reduziere dies die Kosten, da so auch Fehlentscheidungen noch korrigierbar seien. “Die Cost of Exit sind bei Open Source einfach geringer”, beschreibt Schmid die betriebswirtschaftlichen Kosten, die eine Abkehr von einer Architekturentscheidung nach sich zieht. Der öffentliche Sektor habe dies schon lange erkannt, aber immer mehr Unternehmen gelangten zu ähnlichen Erkenntnissen, erklärt der Manager im Gespräch mit Linux-Magazin-Redakteur Nils Magnus.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben