Univention hat eine neue Version seines Univention Corporate Client (UCC) vorgestellt. Als markante Neuerung gilt der Umstieg von Kubuntu auf Ubuntu 16.04 LTS als Basis.
Ausschlaggebend war dafür die längere Unterstützung der LTS-Version mit Support. Der Distributionswechsel zieht auch den Wechsel von KDE auf Unity als Desktopumgebung mit sich. Weiterhin gibt es die Desktop-Images des UCC nur noch in einer 64-Bit-Version. Bei den Images für Thinclients gibt es die 32-Bit-Fassung weiterhin.
Funktional hat sich Univention um die komfortableren Verwaltung von Geräten und Richtlinien bemüht. Sämtliche tatsächlich installierten Images von den Clients werden an den Univention Corporate Server (UCS) gemeldet und dort leicht durchsuchbar dargestellt, heißt es in der Ankündigung. Zu den neuen Funktionen für die Geräteverwaltung zählt auch die Option, Gerätenamen zu definieren, die nicht wie üblich automatisch in das System eingebunden werden sollen. Dieses Feature erleichtere die Kompatibilität mit exotischer Hardware. Außerdem werden die auf einem zentralen Server definierten Richtlinien bei jedem Start von UCC auch lokal gespeichert. Sollte der Client die Verbindung zum zentralen LDAP-Server verlieren, bleiben die Richtlinien bestehen. Die Release Notes zu UCC 3.0 nennen weitere Details.



