Generative Künstliche Intelligenz (KI) wie ChatGPT, Claude, LeChat oder DeepSeek wird immer häufiger genutzt, doch viele Anwender stehen den Ergebnissen kritisch gegenüber. Zwar geben drei von vier (75 Prozent) Nutzern an, mit den Ergebnissen zufrieden zu sein, jedoch überprüfen knapp vier von fünf (78 Prozent) die KI-Inhalte durch eigene Recherchen.
Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1001 Personen ab 16 Jahren hervor. Um sich abzusichern, fragen 44 Prozent der Nutzer die KI explizit nach Quellenangaben. Des Weiteren empfindet fast jeder Zweite (48 Prozent) die KI-Antworten als oberflächlich und 43 Prozent kritisieren mangelnde Konkretheit. Jeder dritte KI-Nutzer (31 Prozent) gibt an, dass die Anwendungen häufig fehlerhafte oder falsche Informationen liefern.
Patrick Gilroy, Referent für Künstliche Intelligenz und Bildung beim TÜV-Verband. “KI-Nutzer sollten die Antworten der KI kritisch hinterfragen, Quellen checken und mit eigenen Erkenntnissen verknüpfen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.” Nur so könnten Fehler vermieden und die Potenziale der Technologie voll ausgeschöpft werden. “Im beruflichen Kontext zählt der kompetente und reflektierte Umgang mit KI-generierten Inhalten zu den wichtigsten ‘Future Skills'”, sagt Gilroy. Laut den Ergebnissen der KI-Umfrage des TÜV-Verbands wird generative KI derzeit von gut jedem zweiten Bundesbürger (53 Prozent) genutzt.




