Offenbar hat die Arbeit an dem Ubuntu-Derivat aber zu viele Ressourcen geschluckt, nun wird Gobuntu eingestampft.
Gobuntu gründete sich vor einem knappen Jahr, um ein Ubuntu anzubieten, das komplett auf proprietäre Komponenten verzichtet. Offenbar hat die Arbeit an dem Ubuntu-Derivat aber zu viele Ressourcen geschluckt, nun wird Gobuntu eingestampft. Im Gegensatz zu Ubuntu, das auch proprietäre Closed-Source-Treiber ausliefert, sollte Gobuntu ein komplett freies Betriebssystem nach den Richtlinien der Free Software Foundation sein.
Jono Bacon, Community-Manager von Ubuntu, betonte, dass das Ubuntu-Projekt auch weiterhin am Ideal einer Distribution festhält, die nur aus freier Software besteht. Das nächste Ubuntu, das den Codenamen “Intrepid Ibex” trägt und Ende Oktober erscheinen soll, soll daher eine Option mitbringen, um Ubuntu nur mit freier Software zu installieren. Über den “Free Software Only”-Installer kann man dann eine komplett freie Ubuntu-Variante installieren. Updates der Gobuntu-Komponenten sollen in den Mainline-Zweig einfließen.



