Der Linux-Distributor Canonical gibt heute Version 9.10 von Ubuntu frei, die den Codenamen Karmic Koala trägt .
Noch im Betastadium hatten die Entwickler die dokumentenorientierte Datenbank CouchDB integriert, um darin Adressen, Notizen und Bookmarks zu speichern. Über das Ubuntu-One-Filesharing, erstmals in allen Standardinstallationen vorhanden, lassen sich diese Daten aus dem Cloud-Speicher synchronisieren.
Turnusgemäß geht die jüngste Gnome-Version 2.28 als Desktop-Umgebung in Karmic ein. Den Display-Manager GDM haben die Entwickler komplett überarbeitet. Die Einführung des Telepathy-Frameworks bringt den Instant-Messenger Empathy mit sich, der Pidgin als Standard-IM-Programm ablöst. Ein Neuzugang ist das Ubuntu Software Center, eine GUI-Anwendung zum Installieren und Entfernen von Software. Sie soll langfristig Synaptic und den Update-Manager ersetzen. Karmic-Neuinstallationen verwenden Version 2 des Bootloaders Grub, bei Updates bleibt die Vorgängerversion in Betrieb.
Die Linux-Community stellt die Neuerungen des Ubuntu-Desktops in einem Online-Artikel vor.
Karmic Koala steht auf der Ubuntu-Homepage zum Download bereit, ebenso die KDE-Ausgabe Kubuntu sowie Xubuntu, das auf Xfce als Oberfläche setzt. Daneben gibt es auch Ubuntu Enterprise Cloud Images, die für den Betrieb auf Amazons EC2-Infrastruktur gedacht sind.
Der Ubuntu-Mäzen Mark Shuttleworth hat bereits Ubuntu 10.4 LTS angekündigt: Die Release mit Langzeit-Support soll den Codenamen Lucid Lynx (Der Luchs mit klarem Verstand) tragen und im April 2010 erscheinen. Es soll die letzte LTS-Version mit dem Gnome-Zweig 2.x sein, für künftige Ausgaben will das Projekt auf Gnome 3 setzen.
- Über den Konfigurationseditor von Gnome schalten Sie die Symbole auf Buttons wieder ein.
- Deathrallye unter Ubuntu.
- Fehlererkennung: Ubuntu 9.10 prüft die Festplatte.
- Gnome 2.28.1
- Ubuntu startet den Firefox mit großer Google-Suchmaske.
- Open Office 3.1 kommt mit.
- Der Hausmeister in Version 1.11.
- Schlüsselbund einrichten.
- Das neue Software-Center fasst die Programme in 12 Gruppen zusammen und erleichtert dem Nutzer die Auswahl.
- Der Systemtest prüft Hardware und Co.
- Die Audio-Einstellungen bringen kein Mischpult mehr mit, dafür zusätzliche Klangeffekte.
- Verbindung zu Ubuntu One mit Online-Speicherplatz.
- Wer Dropbox kennt, wird sich bei Ubuntu One sogleich wie zu Hause fühlen.
- Ubuntu lässt sich auf USB-Sticks als Startmedium laden.
- Grub 2 ist an Bord.

















