Canonical hat in seinem halbjährlichen Rhythmus das nächste Ubuntu-Release im Angebot. Frische Software und ein beschleunigter Start zeichnen die Distribution aus.
Von Ubuntu-Mäzen Mark Shuttleworth mit dem Codenamen Jaunty Jackalope versehen, bringt die 9.04 Kernel 2.6.28-11, die Desktops Gnome 2.26.1 und KDE 4.2.2, X.org-Server 1.6 und Open Office in der Ausgabe 3.0.1 mit. Shuttleworth hat zudem auf einen schnelleren Bootvorgang bestanden, was den Entwicklern gelungen ist. Die bessere Boot-Performance haben die Entwickler durch Feintuning des Bootprozess erreicht, eine spezielle Software ist nicht im Einsatz.
Neu ist die optionale Unterstützung von Ext4 – die Kernel 2.6.28 mitbringt. Ext 4 steht beim Partitionieren zur Auswahl. Ubuntu ist als Live-System ausgelegt, dass sich dann zur Festinstallation ausbauen lässt. Den Download in 32- und 64-Bit gibt es auf dieser Webseite. Die Kollegen von der Linux-Community haben sich Ubuntu 9.04 ausführlich angesehen.
- Gnome 2.26 bringt Brasero mit, eine bequem zu bedienende Anwendung zum Brennen von CDs und DVDs.
- Die Display-Eigenschaften zeigen Details zu den angeschlossenen Monitoren an.
- Ein neues Benachrichtigungssystem informiert unter anderem über Systemereignisse wie hier eine Wifi-Verbindung. Quelle: Canonical
- Die Konfigurationsdatei des X-Window-Systems müssen Sie bei speziellen Wünschen manuell anpassen. In der Regel bekommen Sie die Datei nie zu Gesicht.
- Der neue Hausmeister (,,Janitor“) von Ubuntu soll sich um verwaiste Dateien kümmern, geht aber mitunter noch etwas zu rabiat vor.
- In den nächsten zwei Jahren soll aus Ubuntu ein Kunstwerk werden, kündigte Mark Shuttleworth im Juli 2008 an. Erste Anzeichen sind schon da.
- Dank PulseAudio können Sie die Lautstärke für einzelne Anwendungen regeln. Als ganz stabil gilt die Software allerdings noch nicht.
- Besonders fällt in Ubuntu 9.04 das neue Benachrichtigungssystem auf, das dezent über neue Ereignisse informiert.











