Ubuntu 20.04 LTS kommt Ende April und soll bereits das erst vor einigen Tagen in den Kernel aufgenommene VPN-Protokoll Wireguard standardmäßig an Bord haben.
Linus Torvalds kann sehr stur sein, wenn es um die Aufnahme von Neuerungen in den Linux-Kernel geht. So geschehen auch mit der Aufnahme von Wireguard. Der Hauptentwickler Jason Donenfeld bemüht sich seit 2017 um die Aufnahme. Nun hat sich Torvalds gefügt und die VPN-Technologie landet im Linux-Kernel.
Allerdings ist diese Version 5.6 bislang noch nicht erschienen. Dass Ubuntu 20.04 LTS schon im April erscheint, macht die Sache also kompliziert. Die Entwickler befinden sich im Endspurt und die Veröffentlichung von Kernel 5.6 dürfte zu spät kommen. Dennoch, so hat die Webseite Phoronix recherchiert, ist das Wireguard-Paket standardmäßig dabei, wie der entsprechende Launchpad-Eintrag zeigt. Die Ubuntu Entwickler machen einen Backport auf den von ihnen verwendeten Kernel 5.4. Es könnte auch noch die neuere Version Kernel 5.5 ins Spiel kommen.





