Teamviewer 13 verzichtet auf Wine

Mit der Version 13 der Remote-Desktop-Software Teamviewer für Linux kündigt das Unternehmen hinter der Software den Verzicht auf Wine an. Teamviewer arbeite damit unter Linux als nativer Client.

Mit dem Umstieg auf Qt für das Interface könne man nun auf Wine verzichten, heißt es in der Ankündigung. In einer Vorschauversion lässt sich diese Umstellung ausprobieren. Teamviewer 13 lasse sich zudem bequem über DEB- und RPM-Repositories installieren und biete native 64-Bit-Unterstützung ohne 32-Bit-Abhängigkeiten. Zu den unterstützten Funktionen in der Preview zählen Fernwartung (auch ausgehend), eingehender Dateitransfer und Account-Verwaltung. Über die ebenfalls enthaltene Computer- und Kontakte-Liste sei der schnelle Zugang zu den eigenen Servern nebst denen von Kollegen und Freunden möglich. Einige Funktionen seien noch nicht enthalten, was man aber baldmöglichst ändern wolle, teilt Teamviewer mit. Der Download ist neben den Repositories über die Teamviewer-Webseite möglich.

Im Artikel Remote-Desktop-Anwendungen aus dem Linux-Magazin 06/2016 sind  Kandidaten für den Fernzugriff beschrieben.

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