T-Systems und Grommunio bieten gemeinsamen Cloud-Dienst an

Kollaborationswerkzeuge von proprietären Anbietern erfüllen häufig nicht die DSGVO und ermöglichen keine digitale Souveränität. T-Systems und der österreichische Softwareentwickler Grommunio möchten das mit einem eigenen Cloud-Dienst ändern.

Dieser Cloud-Dienst basiert auf der von Grommunio entwickelten quelloffenen Software, die vollständig auf Linux läuft. Der Partner T-Systems stellt die Hardware und kümmert sich um den Betrieb.

Wer den Cloud-Dienst bucht, erhält eine Groupware inklusive E-Mail-Client und Kalender. Weitere Komponenten ermöglichen Videokonferenzen, Chats über einen eigenen Instant Messenger sowie den Austausch und die Speicherung von Dateien. Das komplette Angebot firmiert unter der Bezeichnung OpenSource Collaboration.

Unternehmen können mit ihren bestehenden Anwendungen, wie etwa Word und Outlook, auch nur auf das Backend zugreifen. Der Dienst arbeitet dann ähnlich wie ein Exchange-Ersatz.

T-Systems verspricht einen Betrieb in seinen Rechenzentren Magdeburg und Biere. Darüber hinaus sollen die dort gespeicherten Daten Deutschland nicht verlassen. Die beiden Kooperationspartner offerieren zudem Support.

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2 Kommentare
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Someone
4 Jahre her

Opensource aus Österreich in der Magenta Cloud … :-)

RoSAT
4 Jahre her

Chapeau! Ein Jahr(?) auf dem Markt und spielen schon mit den ganz Großen. Solche News sind gut für uns alle und für Open Source im Allgemeinen. Mehr davon, vor allem in Europa! Damit wir nicht immer wieder von den FAANGs überm Teich abgehängt werden, damit unsere (europäischen) Regeln auch gelten – ohne Glaskugel-Nutzungsbedingungen und sehr vagen Versprechen, die eindeutig von äußeren Einflüssen gesteuert oder beeinflusst sind.

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