Studienbericht "Digital Finance 2023" mit Note befriedigend

Im vom Branchenverband Bitkom veröffentlichte Bericht zur Lage der Digitalisierung von Banken und Versicherungen in Deutschland vergeben die Kunden die Note befriedigend für das Angebot der Banken. Versicherungen bekommen nur ein ausreichend.

76 Prozent der Deutschen nutzen laut der Studie Online-Banking, etwa genauso viele wie im Vorjahr (78 Prozent). Deutlich erhöht hat sich der Anteil der Online-Banking-Nutzenden in der Generation 65plus von 21 Prozent im Jahr 2019 auf 45 Prozent in diesem Jahr, berichtet der Bitkom.

Die Zeiten, in denen die Menschen ihr einmal eröffnetes Konto für den Rest ihres Lebens behalten, seien vorbei, heißt es weiter. Mit 55 Prozent habe mehr als die Hälfte schon einmal das hauptsächlich genutzte Girokonto gewechselt. Vor einem Jahr seien es 51 Prozent gewesen, 2018 sogar erst 35 Prozent. Als Grund für den Bankwechsel nennt im Bericht eine Mehrheit von 54 Prozent der 16- bis 29-Jährigen „bessere digitale Angebote“ des neuen Anbieters. Unter den Personen ab 30 Jahre liegt der Anteil bei 36 Prozent.

95 Prozent haben an der Kasse im Geschäft vor Ort kontaktlos mit Smartphone, Smartwatch oder Karte bezahlt. Vor zwei Jahren lag der Anteil erst bei 85 Prozent. 70 Prozent stört es, wenn man im Laden nicht bargeldlos bezahlen kann.

8 von 10 Deutschen (79 Prozent) haben laut der Studie schon einmal eine Versicherung online abgeschlossen. Allerdings fanden nur 18 Prozent von ihnen den Vorgang sehr einfach, 36 Prozent eher einfach. 20 Prozent empfanden den Vertragsabschluss als eher kompliziert, 23 Prozent sogar als sehr kompliziert.

Der Studienbericht „Digital Finance 2023 – So digital ist die deutsche Finanz- und Versicherungsbranche“ steht zum kostenlosen Download bereit.

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