Bei einer während des Lockdowns wegen der Corona-Krise durchgeführte Studie zum Stand der Digitalisierung an Bildungseinrichtungen haben nur neun Prozent die Bestnote 1 erhalten. Für die Studie wurden 989 Deutsche ab 18 Jahren, die eine Lehrtätigkeit im Bildungswesen ausüben, befragt.
Die Befragung fand vom 8. bis 17 Mai statt. Auftraggeber der Studie war der auf das Apple-Gerätemanagement spezialisierte Softwareanbieter Jamf. Die zentrale Frage der Studie lautete: „Wäre Digitalisierung ein Unterrichtsfach, welche Schulnote würde ihre Bildungseinrichtung am Ende dieses Schuljahres oder Semesters erhalten?“ 29 Prozent der Befragten würden ihre Einrichtung mit Note 1 oder 2 bewerten, teilt Jamf mit. 15 Prozent stellen die Note 5 oder 6 aus.
Dass es bei der Umstellung auf Homeschooling und eLearning Probleme gab, führten die Befragten auf folgenden Punkte zurück (Mehrfachantworten waren möglich):
- Fehlende technische Ausstattung (49 Prozent)
- Fehlendes digitales Know-how der Lehrerschaft/Dozierenden (41 Prozent)
- Fehlendes digitales Know-how der Schülerschaft/Studierenden bzw. deren Eltern (jeweils 33 Prozent)
- Unsicherheit in Bezug auf die Datenschutzgrundverordnung in der neuen Fernunterrichtssituation (28 Prozent)
- Bürokratische Hürden (22 Prozent)
Wie Jamf weiter mitteilt, sind „drei Viertel der Befragten (76 Prozent) dafür, dass Bildungseinrichtungen allen Schülern und Lehrbeauftragten digitale Geräte zur Verfügung stellen sollten. 78 Prozent halten mehr Schulungen und eine bessere Vorbereitung der Lehrkräfte auf digitale Formate für notwendig. Und 80 von 100 Studienteilnehmern sagen, Bildungseinrichtungen brauchen einen Breitband-Internetzugang, um digitalen Unterricht gewährleisten zu können.“





“Free stuff” – am besten mit den Apple Logo darauf ist, was alle wollen (die verbliebenen Nettosteuerzahler werden nicht gefragt) Worauf es wirklich ankommt, fällt unter den Tisch: wie gestalte ich Unterricht sinnvoll so, daß die Inhalte optimal vermittelt werden und wie schaffe ich es aus der vorhandenen Technik das meiste herauszuholen? Ein halbes Jahrhundert “Bildungsreformen” haben nur zu weniger Wissen und schlechterer Integration geführt. Wir leben in Zeiten, wo ein vollwertiges Tablet mit leistungsfähigen Prozessor und farbigen Bildschirm + Kamera für einen niedrigen dreistelligen Betrag zu haben ist (also zum Preis von Sneakern und sonstigen Modeakzessoirs) Quelloffene Software ist… Mehr »
Beim Homeschooling werden die PCs der Schüler oftmals nur als besseres Faxgerät missbraucht. Der Ablauf für Schüler ist wie folgt:
Wer so etwas als “Digitalisierung” bezeichnet, den sollte der Blitz beim Sch***en treffen.
Was man dabei allerdings nicht vergessen sollte: Bein Landtagswahlen in den letzten Jahren gab es meist gleich mehre Parteien, die Medinenkompetenz als neuen Unterrichtsfach für die Schulen forderten. Wenn Medienkompetenz ein Unterrichtsfach geworden wäre, hätte man als Nebeneffekt an jeder schule mindestens einen Lehrer, der sich einigermaßen mit IT auskennt. Aber die Wähler haben sich mehrheitlich nicht dafür entschieden diese Parteien zu wählen.