SQLite 3.38.0 verbessert JSON-Verarbeitung

Die schlanke Datenbank SQLite bringt in ihrer neuen Version zwar nur einige kleine, aber in der Praxis äußerst nützliche Änderungen mit. So unterstützt jetzt SQLite das JSON-Format von Haus aus.

Das entsprechende Modul JSON1 gehört zum Lieferumfang, Anwender müssen es nicht mehr separat bei der Compilierung aktivieren. Umgekehrt kann man die JSON-Unterstützung über den Parameter “-DSQLITE_OMIT_JSON” ausschließen.

Die Verarbeitung von Daten im JSON-Format erleichtern zudem die neuen Operatoren “->” und “–>”. Sie sollen zudem kompatibel mit ihren Pendants aus MySQL und PostgreSQL sein.

Die “printf()”-Funktion heißt jetzt “format()”. Dies soll die Kompatibilität erhöhen. “printf()” steht jedoch nach wie vor als Alias zur Verfügung. Erweitert haben die Entwickler die Datums- und Zeitfunktionen unter anderem um “unixepoch()”. Die Schnittstelle zu den Virtual Tables erhielt zudem drei weitere Interfaces sowie neue Operatoren. Der Query Planner verwendet ab sofort einen Bloom-Filter, um größere analytische Queries schneller beantworten zu können.

Zeigt das Kommandozeilenwerkzeug sqlite3 Informationen in Spalten an, lässt sich die Darstellung über die drei weiteren Parameter “–wrap N”, “–wordwrap on” und “–quote” steuern. Darüber hinaus interpretiert sqlite3 in Texten enthaltene Tabulatoren und Zeilenumbrüche korrekt. Das “.import”-Kommando macht die Spaltennamen automatisch eindeutig. Aussagekräftigere Fehlermeldungen liefert schließlich noch das neue Interface “sqlite3_error_offset()”. Sämtliche Neuerungen stellen die Release Notes vor.

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