Bei der Communications Ecosystem Conference in San Diego hat der Verband Linux Foundation Version 4.0 der Spezifikation für Carrier Grade Linux (CGL) vorgestellt.
Mit dem seit 2002 bestehenden CGL sind Standards definiert, die Linux für den Einsatz im Telekommunikationsbereich tauglich machen. Die durch Zusammenschluss von Open Source Development Labs (OSDL) und Free Standards Group (FSG) entstandene Linux Foundation bei der erneuerten Spezifikation insbesondere die Anpassung an die Profile der SCOPE-Aliance hervor. Die Spezifikation umfasst 250 Anforderungen in sieben Kategorien, zu denen Performance, Hardware und Security zählen. Die SCOPE-Alliance ist ein Zusammenschluss der führenden Telecommunications Equipment Manufacturers (TEMs). Für den Erfolg der Linux-Plattform spreche, dass diese Allianz ein eigenes Profil für CGL entwickelt habe, lässt die Linux Foundation wissen.
Um den Anforderungen von CGL 4.0 zu entsprechen, muss eine Distribution 135 der 250 Anforderungen erfüllen. Die Anforderungen sind nach Prioritäten geordnet. Die 135 obligatorischen Punkte haben dabei jeweils die höchste Priorität. Weitere Anforderungen sind in die Kategorien “wünschenswert” und “auf der Roadmap” eingeordnet.



