Die Semi-Rolling-Fassung der auf Debian basierenden Distribution Sparky hat in der Version 2024.05 von den Entwicklern aktualisierte Startmedien spendiert bekommen. Unter anderem bietet der Installationsassistent eine automatische Partitionierung.
Die entsprechende Option sollte man allerdings nur mit Bedacht wählen: Der Installationsassistent löscht dann die Festplatte und richtet dort eine Root-, Home- und EFI-Partition ein. Darüber hinaus unterliegt diese Installationsmethode noch ein paar Einschränkungen. So setzt sie einen mindestens 15 GByte großen Datenträger voraus.
Bei der verfügbaren Software gibt es einige Änderungen. Erstmals dabei sind Orca, Noi und Qt6ct. Nicht mehr an Bord ist hingegen Nala. Die Upgrades fährt „sparky-upgrade“ jetzt wieder mit „apt“. Dies soll zuverlässiger als mit Nala funktionieren. Wer den Mate-Desktop nutzt, findet zudem den Gcalculator als Taschenrechner, der den zuvor genutzten „mate-calc“ ersetzt.
Die verwendeten Softwarepakete hat das Sparky-Team am 5. Mai 2024 aus den Debian-Testing-Repositories gefischt. Unter der Haube von Sparky 2024.05 arbeitet der Linux-Kernel 6.7.12, zur Wahl stehen außerdem die Versionen 6.8.9, 6.6.30-LTS, 6.1.90-LTS und 5.15.158-LTS. Ins Internet geht Firefox 115.10.0-ESR, E-Mails jongliert Thunderbird 115.10.1.




