SLIME, ein Emacs-Modus zur Interaktion mit Lisp-Prozessen, ist in Version 2.4 mit einigen Neuerungen verfügbar.
Die neue Release benützt ausschließlich UTF-8-kodierte Zeichenketten in der Kommunikation mit dem Lisp-Prozess. Damit werden vormals verwendete Variablen wie “slime-net-coding-system” or “swank:*coding-system*” wirkungslos. Als neues Zubehör ist ‘slime-fancy-trace’ hinzugekommen, das bei machen Implementierungen erlaubt, komplexe Methodensignaturen zu tracen. Neue Optionen gibt es für die Einrückung, daneben hat sich das Setup ein wenig vereinfacht. Bugfixes und Verbesserungen der Stabilität runden die Release ab. Weitere Details finden sich in der News-Datei zur neuen Release.
SLIME, der “Superior Lisp Interaction Mode for Emacs”, arbeitet mit Lisp-Implementierungen wie SBCL, GNU CLISP oder Clozure CL zusammen, daneben mit Scheme und Clojure. Die Software steht unter GPL, in Teilen unter weiteren freien Softwarelizenzen sowie unter Public Domain. Weitere Informationen, Video-Tutorials sowie der jüngste Quelltext finden sich auf der SLIME-Homepage.





