Skudonet 7.2.0 erweitert Web Application Firewall

Auf einem Debian-System stellt Skudonet einen einfach zu bedienenden Load Balancer und eine Web Application Firewall.

Auf einem Debian-System stellt Skudonet einen einfach zu bedienenden Load Balancer und eine Web Application Firewall. Die neue Version bohrt vor allem die Web Appliaction Firewall auf und legt bei der Sicherheit nach.

Die Web Appliaction Firewall (WAF) bietet jetzt eine Geo-Location-Möglichkeit. Neu ist zudem ein IPDS-Modul und die Unterstützung für Lua 5.2. Für letztgenannte Skriptsprache sowie SecLang bietet Skudonet 7.2.0 ein Highlighting.

Des Weiteren verhindert die neue Skudonet-Version das Löschen des standardmäßig genutzten Systemzertifikats. In HTTPS-Farmen kommen von Haus aus nicht mehr die veralteten Chiffrierverfahren SSLv2 und TLSv1 zum Einsatz.

Abschließend gab es noch ein paar kleinere Verbesserungen im Hintergrund. So prüft Skudonet jetzt, ob beim Start von DHCP bereits ein DHCP-Server läuft. Darüber hinaus haben die Entwickler die Nachrichten verbessert, die bei einem Backup über die API tickern. In Sicherungen landet zudem jetzt immer das „farmguardian“ Binary.

Skudonet ging aus dem Zevenet Load Balancer hervor. Es kommt standardmäßig als Linux-Distribution, die Debian als Unterbau verwendet. Alternativ lässt sich Skudonet auf bestehenden Debian-Installationen nachrüsten. Die Bedienung erfolgt in jedem Fall über ein Web-Frontend.

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