Das Census Project der Core Infrastructure Initiative (CII) hat erste Ergebnisse vorgelegt. Dabei handelt es sich um ein von der Linux Foundation ins Leben gerufenes Konsortium, das im Nachgang des Heartbleed-Fiaskos untersuchen soll, welche Open-Source-Projekte unter Sicherheitsgesichtspunkten eine bessere Finanzierung brauchen
Im Ergebnis der Untersuchung entstand eine Hitliste der gefährdetsten Tools. Berücksichtigt wurde dabei die Popularität des Tools, der Umfang der Projekt-Aktivitäten oder bisher aufgetretene Sicherheitslücken. Ein hohes Ranking in dieser Liste muss nicht heißen, das das fragliche Tool aktuell tatsächlich angreifbar ist, aber es deutet auf ein hohes Risiko, zum Ziel von Angriffen zu werden. In diesem Licht soll dann geprüft werden, ob eine finanzielle Unterstützung zur besseren Absicherung nötig ist.
Ganz oben auf der Liste finden sich viele Linux-Kerntools. Mit dem höchsten gemessenen Risiko (Level 11 von 16) rangieren beispielsweise die Oldtimer whois und ftp auf der Liste, gefolgt von traceroute oder at (10), bzip2, hostname oder telnet (9). Für einige der Projekte sollen nun unter dem Dach der Linux Foundation Funds aufgelegt werden, mit denen beispielsweise Vollzeit-Entwickler zur Verbesserung der Sicherheit bezahlt werden könnten.




