Mit der Konsolidierung von 3900 Servern auf 30 Linux-Großrechner auf Basis der hauseigenen Z-Serie möchte IBM seine Stromrechnung entscheidend senken. Um bis zu 80 Prozent soll der Energieverbrauch sinken.
Einsparungen erwartet der Konzern für sich und seine Kunden auch bei den Aufwendungen für Software und Support. Der Konzern hat sich im Mai mit der Initiative Big Green dem Energiesparen verschrieben. Die Konsolidierung der Rechenzentren hat allerdings schon früher begonnen. IBM berichtet beginnend mit dem Jahr 1997 von einer Zusammenführung von 155 Rechenzentren zu nun sieben. Von denen beteiligen sich die Niederlassungen in Rechenzentren in Poughkeepsie (New York), Southbury (Connecticut), Boulder (Colorado), Portsmouth (Großbritannien), Osaka (Japan) und Sydney (Australien) am Konsolidierungspürozess. IBMs Sparte Global Asset Recovery Service kümmert sich um das Recycling der dadurch überflüssigen Rechner.
Weltweit gibt IBM die Fläche seiner Rechenzentren mit 750.000 Quadratmetern an. Die Kapazitäten sind nicht allein dem Eigenbedarf vorbehalten, auch Kunden nutzen die Rechenleistung als Dienstleistung.



