Serpent OS heißt zukünftig AerynOS

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Die Entwickler der Linux-Distribution Serpent OS taufen ihre Distribution um. Der neue Name AerynOS soll für Helfer einladender klingen und zudem auf die Wurzeln des Projekts verweisen. Die Entwicklung selbst soll mit gleichem Team unverändert weiterlaufen.

„Serpent“ lässt sich ins Deutsche mit „Schlange“ übersetzen, umgangssprachlich bezeichnet es zudem eine „falsche“ oder „vergiftete“ Person. In jedem Fall erzeugt der Begriff bei vielen Menschen unangenehme Bilder im Kopf.

Mit der Umbenennung ihrer Distribution wollen die Serpent OS-Entwickler diese negativen Assoziationen loswerden. Insbesondere sind sie der Meinung, dass der Name potenzielle Helfer eher abschreckt: „Wer traut schon einer Schlange?“, fragen sie in ihrer Ankündigung. Gewählt hätten sie damals „Serpent OS“, weil der Name ihnen schnell in den Sinn gekommen sei und im Gedächtnis bleiben würde.

Die neue Bezeichnung AerynOS spricht sich „Erin OS“ aus und vereint verschiedene Bedeutungen. So steht das lateinische „Aer“ für den Ursprung, die Aussprache „Erin“ erinnert an die irischen Wurzeln des Projekts. Es gäbe noch weitere Gründe für den Namen AerynOS, den die Entwickler zu einem späteren Zeitpunkt in der Online-Dokumentation noch erläutern wollen.

Die Umstellung auf den Begriff AerynOS läuft bereits. Die Domainnamen AerynOS.com und AerynOS.dev hat sich das Team zwar nach eigenen Angaben schon gesichert, unter ihnen ist aber derzeit noch keine Webseite zu erreichen. Eine neue GitHub-Organisation hat das Team ebenfalls schon eingerichtet und Social- Media-Accounts angelegt. Hinter den Kulissen arbeiten die Entwickler momentan am „Rebranding“ und somit der Umbenennung der kompletten Distribution.

Serpent OS befindet sich derzeit noch im Alpha-Stadium. Die Distribution setzt einige moderne Konzepte um, darunter atomare Aktualisierungen (Atomic Updates). Die Weiterentwicklung treibt maßgeblich Ikey Doherty voran, der bereits an Solus OS und Clear Linux beteiligt war. Um weiterhin in Vollzeit an Serpent OS beziehungsweise AerynOS arbeiten zu können, hatte Doherty bereits Anfang Februar zu Spenden aufgerufen – sowohl in monetärer Form als auch bei der Infrastruktur beziehungsweise der Hardware im Hintergrund. Obendrein sucht das Projekt generell noch in vielen Bereichen Helfer.

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