Das finnische Unternehmen Jolla hat eine neue Version seines auf Linux basierenden Smartphone-Betriebssystems freigegeben. Sailfish OS 2.1 rüstet vor allem neue Funktionen in einigen Apps nach und bringt Qt 5.6 sowie BlueZ 5 mit.
BlueZ 5 liegt allerdings nur bei und ist noch nicht aktiviert, Bluetooth-Geräte bindet weiterhin BlueZ 4 an. Die Entwickler haben zudem damit begonnen, die AArch64-Architektur zu unterstützen. Langfristig soll Sailfish OS damit auf Geräten starten, die einen ARMv8-Prozessor besitzen.
Weitere Neuerungen beschränken sich auf die Apps. So ermöglicht der Browser ein Copy-and-Paste von Text. Die Camera-App vereinfacht unter anderem die Handhabung des Fokus. Anwender dürfen zudem die Schriftgröße in den Display-Einstellungen in drei Stufen vergrößern.
Sailfish OS 2.1 kann zudem ab sofort VPNs aufbauen via OpenVPN, OpenConnect und VPNC. Zukünftige Sailfish-OS-Versionen sollen zudem mit PPTP und L2TP umgehen können. Sämtliche Neuerungen listen die Release-Notes auf.
In einem Blogbeitrag wirft Jolla-Geschäftsführer Sami Pienimäki einen Blick nach vorne. Demnach will das Unternehmen sein Betriebssystem als Open Source veröffentlichen. Das gelte insbesondere für die Apps und die Benutzeroberfläche. Die Vorbesteller des bereits vor über einem Jahr eingestellten Jolla-Tablets müssen sich hingegen noch gedulden: Derzeit ist das Unternehmen noch nicht in der Lage, die noch ausstehenden Rückzahlungen zu leisten (im Rahmen der sogenannten zweiten Runde).





