Rust unterstützt nun Webassembly nativ, erzeugt also Webassembly-Code, ohne dass Entwickler dafür zusätzliche Tools benötigen. Ein paar kleinere Baustellen bleiben aber.
Über einen entsprechenden Pull Request von Projektleiter Alex Chrichton hat das Rust-Projekt das Webassembly-Backend für LLVM aktiviert. Damit setzen Entwickler das Target “wasm32-unknown-unknown” beim Kompilieren ohne weitere Umstände ein. Für das Webassembly-Format ist dies ein wichtiger Schritt, wenn auch ein vorhersehbarer, denn Rust ist – wie das Webassembly-Format – eng mit Mozilla verbunden.
Die Dokumentation und der Support ließen noch etwas zu wünschen übrig, schreibt Rust-Entwickler Jan-Erik Rediger in seinem “Hello, Rust!”-Blog. Auch ein sauberer Linker fehle dem Rust-Compiler, was die erzeugten Webassembly-Module noch recht umfangreich werden lasse. Mit “wasm-gc” liefere Alex Chrichton aber ein kleines Tool, um die Größen zu reduzieren.
Rediger liefert auf seiner Seite auch weitere Hilfestellungen für Interessierte, die sich eingehender mit den Webassembly-Fähigkeiten von Rust auseinandersetzen möchten.




