Dem Bericht einer russischen Nachrichtenseite zufolge wird das russische Gesundheitsministerium verstärkt Open-Source einsetzen. Den Plan gibt es schon länger, doch in der Ukraine-Krise mit ihren Sanktionen kommt das sicher gelegen.
Microsoft und Oracle durch freie Software auszutauschen liegt im Trend, und Sanktionen gegen Russland ebenso. Putins Apparat reagiert und beschränkt Importe, etwa bei Nahrungsmitteln, neuerdings aber auch bei Software. Profiteur davon könnte die Open-Source-Szene sein.
Wie die russische Nachrichtenseite gov.cnews.ru meldet, arbeitet beispielsweise das Gesundheitsministerium daran, alle Microsoft- und Oracle-Produkte aus ihrer Infrastruktur zu verbannen. Allerdings laufe dieser Plan schon seit mehreren Jahren, schildert der IT-Direktor des Ministeriums, Roman Safronov. Eine englische Zusammenfassung des Berichts findet sich beispielsweise hier.




