Das Opensuse-Team verzichtet in Zukunft auf den halbjährlichen Releasezyklus und möchte alle acht Monate eine neue Version veröffentlichen.
Eigentlich müsste Opensuse 11.2 schon bald fertig sein, doch die Entwickler entschlossen sich, Version 11.2 zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen, die Rede war von September 2009. Jetzt hat Stephan Kulow auf der OpenSuse-Projektliste den neuen Fahrplan vorgestellt. Demnach erscheint Opensuse 11.2 erst im November. Der weitere Fahrplan sieht wie folgt aus: November 2009: “Fichte” 11.2; Juli 2010: “Rousseau” 11.3; März 2011: “Voltaire” 12.0; November 2011: “Lessing” 12.1
Dieses und nächstes Jahr ist somit nur mit einem Opensuse-Release zu rechnen, wobei Kulow ausdrücklich erwähnt, dass sich die Versionsnummern und Codenamen noch ändern können.
Die Entscheidung für das doch relativ späte Veröffentlichungsdatum begründet Coolo unter anderem damit, dass die Hauptentwicklungszeit so nicht in die Sommermonate fällt und Opensuse 11.2 durch den späten Termin auch Gnome 2.28 beinhalten kann und dass mehr Zeit für alles bleibt. Inwieweit die rund 25 Entlassungen beim OpenSuse-Projekt auch auf den Zeitplan Einfluss hatten, erwähnt er nicht.
Für OpenSuse 11.2 sind nun unter anderem folgende Softwarekomponenten geplant: KDE 4.3,Gnome 2.28, Kernel 2.6.30 (oder neuer), Ext4 als Standarddateisystem,Webinterface für YaST,Netbook-Support mit komplett freien Treibern.Noch ist die Roadmap nicht in Stein gemeißelt, das Feedback auf Stephan Kulows Announcement fiel aber durchwegs positiv aus.



