Remote Box, eine freie GUI-Anwendung zum Verwalten von Virtualbox-Gastsystemen auf einem entfernten Server, ist in Version 1.8 mit neuen Features verfügbar.
Mit einer neuen Option kann der Anwender Gastsysteme automatisch starten, wenn das Hostsystem bootet. Dabei kann er auch Verzögerungen konfigurieren, um die Gäste in einer bestimmten Reihenfolge zu starten. Vorher sind allerdings ein paar Handgriffe auf dem Server erforderlich. Daneben lässt sich auch einstellen, auf welche Weise die Gast-VMs beendet werden, wenn der Host herunterfährt.
Daneben gibt es Verbesserungen am Snapshot-Baum und der Anzeige von Listen im GUI. Als neuer Typ von Netzwerk-Konfigurationen kommt das NAT-Netzwerk hinzu, daneben lassen sich Gastsysteme nun zu Gruppen zusammenfassen. Weitere Details finden sich in der Release-Mitteilung des Projekts.
Remote Box ist unter GPL lizenziert und verwendet das Toolkit GTK für seine Oberfläche. Die Anwendung läuft clientseitig auf Linux, Solaris, Mac OS X und einigen BSD-Varianten. Tarballs sowie fertige Pakete für einzelne Linux-Distributionen gibt es unter http://remotebox.knobgoblin.org.uk.





