In einer Pressemitteilung kündigen Alcatel-Lucent und Red Hat eine Zusammenarbeit an, auf Alcatels Cloud-Band-Produkten und dort im Bereich der Network-Functions-Virtualization (NFV). Da soll zukünftig RHEL Open Stack laufen.
Cloud Band, ein Produkt aus dem Hause Alcatel-Lucent wird ab sofort auf Red Hat Enterprise Linux Open Stack Plattform setzen. “Die Red Hat Enterprise Linux Open Stack Platform ist in der Branche anerkannt wegen ihrer offenen Standards und der leistungsfähigen Technologie, die die hohen Network Functions Virtualization (NFV-) Anforderungen von Service-Providern erfüllen”, schreibt Alcatel-Lucent in der gemeinsamen Pressemitteilung.
Schlüsselfertig mit SDN
Alcatel-Lucent setze Red Hats Open-Stack- Platform für das Management der Cloud Band Nodes ein. “Dabei handelt es sich um ein schlüsselfertiges All-in-One-, Server-, Storage- und Netzwerksystem, das zusammen mit anderen Open-Stack-fähigen Nodes über Schnittstellen zum Cloud-Band-Management-System verfügt.”, erklärt Red Hat.
NFV oder SDN?
Hinter dem Kürzel NFV (Network Functions Virtualization) verbirgt sich wenig anderes als das, was andere Hersteller wie VMware, Cisco, IBM und Co unter dem bekannteren Begriff Software Defined Networking vermarkten. Hier kommt dann auch Nuage Networks ins Spiel, eine auf SDN spezialisierte Tochter von Alcatel-Lucent. Die jetzt präsentierte Kooperation mit NFV soll sich, so die Pressemitteilung wohl eher auf Hoster und ISPs konzentrieren.
Der Schwerpunkt des auf der Cebit erhältlichen Linux-Magazins widmet sich auf mehr als 20 Seiten Thema SDN – auch wenn die Pressemitteilung von Alcatel-Lucent und Red Hat dafür etwas zu spät eintrudelte.





