Red Hat Enterprise Linux 9 Beta

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 9 ist als Beta-Version erschienen. Die Distribution baut auf den Upstream-Kernel 5.14 auf und unterstütze hybride Multi-Cloud-Implementierungen, teilt der Anbieter mit.

Erweiterungen und Optimierungen in den Bereichen Automatisierung, Management und Sicherheit sollen die Schwerpunkte dieser kommenden Enterprise-Ausgabe von Red Hat Linux werden. Verbesserte Webkonsolen-Performance-Metriken und Kernel Live Patching über die Webkonsole sowie Optimierungen beim Image Building zählen dazu.

Bei der Sicherheit sollen die Smartcard-Authentifizierung über die Webkonsole, zusätzlichen Security-Profile, detaillierte SSSD (System Security Services Daemon)-Protokollierung und das integrierte OpenSSL 3 für ein Plus sorgen. Zudem ist der SSH-Root-Passwort-Login standardmäßig deaktiviert, so Red Hat. RHEL 9 Beta wird mit GCC 11 und den neuesten Versionen der LLVM-, Rust- und Go-Compiler ausgeliefert und Python 3.9 ist die Standardversion.

Mit RHEL 9 leitet der amerikanische Linux-Experte einen Wendepunkt ein und entwickelt eine kommerzielle Linux-Distribution aus dem CentOS Stream. Die Entscheidung, CentOS 8 einzustellen und mit CentOS Stream die Distribution zu einer Art Upstream für RHEL zu machen, hatte für einigen Wirbel bei den Anwendern von CentOS gesorgt. Bislang war CentOS ein stabiler Nachbau von Red Hat Enterprise Linux. Aus der Community haben sich daraufhin Entwickler an einen CentOS-Nachbau gemacht.

Weitergehende Informationen zu RHEL 9 Beta sind im Red Hat Blog verfügbar.

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