Red Hat Enterprise Linux 10.1 und 9.7 erschienen

Red Hat veröffentlichte seine Distributionen Red Hat Enterprise Linux 10.1 und 9.7.  Die beiden zeichnen sich laut Anbieter durch KI-gestütztes, offline verfügbares Linux-Management, Schutz vor Quantenbedrohungen und eine vereinfachte Administration aus.

Zu den Neuerungen in Sachen KI zählt der erweiterte Command-Line-Assistent, der die Verwaltung und Fehlerbehebung bei verbundenen Systemen erleichtern soll. Der Assistent kommt mit erweitertem Kontextlimit und ermöglicht es Nutzern, mehr Daten anhängen zu können. Dies erleichtere die Analyse sehr großer Protokolldateien und Datenströme für eine effektive Fehlerbehebung, lässt Red Hat wissen.  Darüber hinaus ist die Offline-Version des Red Hat Enterprise Linux-Befehlszeilenassistenten (in der Entwicklervorschau) ein eigenständiges Tool, das lokal ausgeführt wird und es Benutzern ermöglicht, KI-gestützte Anleitungen für Linux-Aufgaben in nicht verbundenen Umgebungen zu erhalten. Dies sei besonders wichtig für Unternehmen in hochsensiblen und regulierten Branchen, in denen Cloud-Dienste eingeschränkt sind.

Red Hat Enterprise Linux 10.1 umfasst zudem Soft-Reboots, eine neue Funktion im Image-Modus, mit der Administratoren den Systemstatus ändern können, ohne einen vollständigen Neustart des Kernels durchführen zu müssen.

Aufbauend auf den in Red Hat Enterprise Linux 10 eingeführten Funktionen für Post-Quanten-Kryptografie enthält Red Hat Enterprise Linux 9.7 nun dieselben Post-Quanten-Kryptografie-Algorithmen. Damit soll potenziellen Bedrohungen durch zukünftige Quantencomputer begegnet werden. Außerdem bietet Red Hat Enterprise Linux 10.1 eine erweiterte Unterstützung für Post-Quanten-Kryptografie in Transport Layer Security (TLS) und schützt so wichtige Daten während der Übertragung.

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