"reboot --include=YOU now": Linuxtag will 2010 neustarten

Der Linuxtag e.V. wünscht sich zu seinem heutigen zehnjährigen Geburtstag mehr Community-Beteiligung. Ziel ist ein Neustart bei der 16. Auflage der Messe-Konferenz Mitte Juni 2010 in Berlin .

Heute vor zehn Jahren, am 13. November 1999, riefen rund ein Dutzend Studenten der Universität Kaiserslautern den Linuxtag e.V. ins Leben, um die Veranstaltung “Linuxtag” auf organisatorisch nachhaltige Füße zu stellen. Darüber informiert der Verein in einer heutigen Kickoff-Mitteilung für den kommenden Linuxtag 2010. Demnach können ab jetzt bis einschließlich Januar 2010 Interessierte Vortragsideen einreichen. Das Geburtstagskind ruft außerdem beherzt zum Mitmachen auf: Mittels eines “Reboots” will sich die Veranstaltung mit neuem Input von Besuchern, Ausstellern und anderen Linuxtag-Anhängern weiterentwickeln.

In einem eigenen “Call for Participation” hat das Team sein Anliegen ausgeführt. “In der Vorbereitung gab es beim Linuxtag 2009 mehr Segfaults und mehr IO-Wait, als uns lieb ist”, heißt es hier selbstkritisch. “Wir brauchen einen Reboot. Der nächste Linuxtag braucht ein neues, erweitertes Team, das neue, tragfähige Konzepte für unsere Veranstaltung entwickelt.” Und es hört sich so an, als dürfe man gespannt sein: “Wir sind zu allem bereit.”

Interessierte finden den Aufruf im Linuxtag-Wiki. Zum Beschnuppern stellt der Verein ein “Linuxtag-Howto” zur Verfügung. Vortragsvorschläge für den Linuxtag landen im sogenannten VCC (virtual Conference Center), eine Eigenentwicklung des Linuxtags.

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