Raspberry Pi bekommt offizielle SSD mit 1 TByte

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Die Raspberry-Pi-Entwickler offerieren bereits zwei SSDs für ihren Minicomputer. Zu denen gesellt sich ab sofort ein Modell mit 1 TByte Speicherplatz. Berappen muss man dafür rund 77 Euro.

Wie ihre Schwestermodelle mit 256 und 512 GByte Speicher besitzt auch die SSD einen M.2-Anschluss (Formfaktor M.2 2230). In der Folge arbeitet sie derzeit nur mit dem Raspberry Pi 5 und einem passenden M.2-Adapter zusammen. Die Raspberry-Pi-Entwickler empfehlen hierzu ihren eigenen Raspberry Pi M.2 HAT+, der für rund 15 Euro zu haben ist.

Die SSDs folgen dem PCI-Express-Standard in der Version 3. Die dabei maximal möglichen Transfergeschwindigkeiten kann der Raspberry Pi 5 jedoch gar nicht ausreizen: Er besitzt lediglich einen PCIe-Anschluss der zweiten und somit langsameren Generation.

Dennoch erfolgt der Zugriff deutlich schneller als bei einer SD-Karte: Die 1-TByte-SSD schafft auf dem Papier 90 IOPS beim zufälligen Lesen und Schreiben von 4K-Blöcken – die 256 GByte große Variante kommt beim Lesen auf gerade einmal 40 IOPS.

Preislich ist die 1-TByte-Fassung zudem kein Schnäppchen: SSDs dieser Kapazität gibt es schon für rund 55 Euro im Handel. Das Datenblatt schweigt sich zudem darüber aus, welcher Hersteller die Speicherzellen beisteuert und welcher Controller zum Einsatz kommt. Immerhin hat man die Gewissheit, dass die SSD reibungslos mit dem Raspberry Pi 5 zusammenarbeitet.

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