Raspberry Pi 500 und offizieller Monitor erhältlich

Über eine Erweiterungsplatine für Raspberry Pi lassen sich Lego-Technic-Motoren und Sensoren steuern. Für den Raspberry Pi 400 gibt es eine inoffizielle Soundkarte.

Die Produktpalette um den Mini-Computer Raspberry Pi wächst: Ab sofort offeriert dessen Hersteller den Tastaturcomputer Raspberry Pi 500 und erstmals in der Geschichte einen offiziellen Monitor. Wie gewohnt sind beide recht kostengünstig zu ergattern.

So werden für den im bekannten Weiß-Rot gehaltenen 15,6-Zoll-Monitor rund 110 Euro fällig. Verbaut ist ein IPS-Panel, das einen Blickwinkel von bis zu 80 Grad erlaubt. Töne gibt das Display über zwei kleine Lautsprecher wieder. Die bieten allerdings nur eine Leistung von 1,2 Watt und dürften somit Audiophile nicht zufriedenstellen.

Haken des Raspberry Pi Monitors

Immerhin lässt sich der Monitor an jeder VESA-kompatiblen Haltung befestigen. Wer keine besitzt, klappt am Rücken einen Standfuß aus und stellt damit das Display wie einen Bilderrahmen leicht schräg auf den Tisch. Höhenverstellbar ist der Bildschirm nicht.

Strom saugt der Monitor über eine USB-C-Buchse. Zum Lieferumfang gehört lediglich ein USB-A-auf-USB-C-Kabel, über das ein Raspberry Pi den Bildschirm mit Strom versorgt. Dann lässt sich der Bildschirm allerdings nur bei 60 Prozent seiner maximalen Helligkeit betreiben. Wer mehr will, muss ein passendes Netzteil separat erwerben.

Raspberry Pi 500

Der Raspberry Pi 500 kommt als schlanke Tastatur, in der ein eingebauter Raspberry Pi 5 werkelt. Die technischen Daten sind daher identisch: Im Innern schlägt ein ARM Cortex-A76-Prozessor mit vier Kernen, der mit 2,6 GHz taktet. Daten verstaut er in einem 8 GByte großen Hauptspeicher – womit gleichzeitig die größte derzeit erhältliche Raspberry-Pi-5-Variante zum Einsatz kommt.

Die Tastatur selbst ist kompakt gehalten und muss ohne Ziffernblock auskommen. Auf der Rückseite finden sich zwei USB 3.0- und eine USB 2.0-Buchse, ein Gigabit Ethernet-Anschluss und die herausgeführte GPIO-Steckerleiste für Erweiterungen. Über zwei HDMI-Anschlüsse gibt der Raspberry Pi 500 Bilder in maximal 4K-Auflösung bei 60 Hz aus. Der M.2-Port des Raspberry Pi 5 ist im 500 allerdings nicht ausgeführt – worum sich bereits in den Kommentaren der entsprechenden Ankündigung eine kleine Diskussion entsponnen hat.

Der Raspberry Pi 500 ist für rund 100 Euro zu haben, wobei eine 32 GByte große SD-Karte beiliegt. Wer 40 Euro drauflegt, bekommt ein „Desktop Kit“, das zusätzlich die offizielle Maus, ein Netzteil, ein HDMI-Kabel und ein kleines Handbuch für Einsteiger enthält.

Preissenkung und Verfügbarkeit

Der Raspberry Pi 500 folgt auf den Raspberry Pi 400, den noch ein Raspberry Pi 4 antreibt. Mit dem neuen Modell sinkt gleichzeitig die offizielle Preisempfehlung für den Raspberry Pi 400, der jetzt schon für rund 60 US-Dollar zu haben ist. Das komplette „Personal Computer Kit“ sinkt von 100 auf 80 US-Dollar.

Derzeit sind der Raspberry Pi 500 und der Monitor bereits in verschiedenen deutschen Online-Shops gelistet, dort aber noch als „ausverkauft“ gekennzeichnet. Sie lassen sich folglich noch nicht verbindlich bestellen.

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1 Kommentar
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Blackcrack
1 Jahr her

hab ich auch schon gesehen, das feine dabei, bei usb3 und usb2 kann man hub’s drann machen und man hat einiges mehr als nur die paar ports, bei “action” gibs schwarze 4er usb2 hubs zum beispiel und beim ebay, 7portler usb3 mit schalter für jeden port, dann hat man ganz schnell vele usb-ports, allerdings müsst Ihr aufpassen, bei vielen verbrauchern die strom ziehen, aber usb maus und usb-tastatur am 2er und zwei ssd festplatten am usb3 port gehen alle mal :) viel spaß ! p.s.: bei Pling in meinen Iconthemes für, ist unter devices auch ein Rasberry und ein Monitor+rasberry… Mehr »

Last edited 1 Jahr her by Blackcrack
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